Windows 11 Ballast-Programme löschen: Diese Apps kannst du entfernen
Wer kennt es nicht: Du kaufst einen neuen PC oder hast Windows gerade frisch installiert, und schon sind unzählige Programme da, die du nie verwenden wirst. Sie belegen Speicherplatz, sorgen für Unordnung und machen deinen PC unnötig unübersichtlich.
In diesem Artikel zeige ich dir, welche Apps du bei einer frischen Windows-11-Installation bedenkenlos löschen kannst und wie das geht.
Schritt 1: Die Liste der installierten Apps öffnen
Klicke mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol in der Taskleiste und wähle „Installierte Apps“. Dort siehst du alle Programme, die auf deinem PC installiert sind. Meistens sind es deutlich mehr, als man erwartet, und viele davon brauchen die wenigsten Nutzer.
Wichtig: Das ist meine persönliche Einschätzung. Wenn du für eine der Apps einen Anwendungsfall hast, lass sie einfach installiert. Und falls du später doch eine App vermisst, bekommst du sie in der Regel kostenlos im Microsoft Store wieder.
Schritt 2: Diese Apps kannst du löschen
Hier meine Liste mit kurzer Erklärung, wofür die Apps gedacht sind:
Copilot: der KI-Assistent von Microsoft
Family: Verwaltung von Familien-Benutzerkonten. Wenn du nur ein Profil hast, brauchst du das nicht.
Feedback-Hub: zum Senden von Rückmeldungen an Microsoft
Kurznotizen: digitale Haftnotizen
Office 365 (Testversion): nur eine zeitlich begrenzte Probeversion
Bing-Suche: nützlich, wenn du direkt über die Taskleiste im Internet suchen möchtest. Ich nutze in der Regel Google, daher kann das bei mir weg.
Microsoft Clipchamp: ein einfacher Video-Editor
News: Nachrichten-App
OneDrive: die Cloud von Microsoft. Wenn du sie nicht nutzt, kann sie gelöscht werden.
Teams: Kommunikationstool für die Zusammenarbeit im Team. Privat brauche ich es nicht.
To Do: Aufgabenliste
Outlook: je nachdem, wie du deine E-Mails verwaltest
Paint: das altbekannte Zeichenprogramm
Power Automate: zum Erstellen von Workflows
Solitaire und andere Spiele: für die meisten unnötig
Wetter: Wetter-App
Xbox und Xbox Live: für Spiele, teilweise mit kostenpflichtigem Account
Zum Edge-Browser: Er kann bleiben oder gelöscht werden, wenn du lieber einen anderen Browser nutzt. Ich empfehle aber, mindestens zwei Browser installiert zu haben. So kannst du bei Anzeigeproblemen auf einer Webseite einfach mit dem anderen Browser gegenprüfen.
Schritt 3: So deinstallierst du eine App
Klicke in der Liste auf die drei Punkte neben der App.
Wähle „Deinstallieren“.
Bestätige die Deinstallation.
Das war es schon. Das wiederholst du für alle Apps, die du nicht brauchst.
Bloatware auf neuen Hersteller-PCs
Wenn du einen vorinstallierten PC gekauft hast, findest du oft zusätzlich sogenannte Bloatware. Vor allem bei Geräten von Herstellern wie HP, Dell oder Lenovo sind das zum Beispiel:
spezielle Hersteller-Tools
Testversionen von Antivirenprogrammen
weitere Hilfsprogramme, die du nie angefordert hast
Diese Software kann dein System verlangsamen. In der Regel kannst du sie genauso über die Liste der installierten Apps entfernen.
Warum ich keine „Aufräum-Tools“ empfehle
Im Internet gibt es viele Programme, die versprechen, deinen PC automatisch von Datenmüll zu befreien. Das Problem: Manche bringen direkt neuen Datenmüll mit, andere kosten Geld. Deshalb halte ich den manuellen Weg für völlig ausreichend, um das Ziel zu erreichen. Er ist kostenlos, und du behältst die Kontrolle darüber, was auf deinem PC passiert.
Fazit
Nach der Bereinigung hast du einen besseren Überblick auf deinem PC, und unnötige Software stört dich nicht mehr. Nimm dir dafür einmal zehn Minuten Zeit, es lohnt sich.
Welche Apps hast du bei dir gelöscht? Schreib es gerne in die Kommentare oder auf YouTube!


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